Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

 

 

 

GRUPPEN- UND EINZELUNTERRICHT IN DER HUNDESCHULE URDOG

I. Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die nachfolgenden AGB gelten für alle Verträge zwischen der Hundeschule UrDog, Inhaberin Kathrin Kerschgens, Alte Landstraße 146, 22339 Hamburg (nachfolgend „Hundeschule“ genannt) und deren Kunden (nachfolgend „Kunden“ genannt), welche Leistungen der Hundeschule in Anspruch nehmen.

Etwaige abweichende Vertragsbedingungen des Kunden finden nur dann Anwendung, wenn dies schriftlich zwischen den Vertragsparteien vereinbart worden ist. Der Gerichtsstand ist Hamburg.

  1. Vertragsgegenstand und Änderungen

1.1 Gegenstand von Verträgen nach diesen AGB sind in der Regel Einzel- oder Gruppentrainings, Coachings, Workshops, Seminare, Lehrgänge und/oder andere Leistungen für Hunde und Hundehalter (nachfolgend „Vertragsleistung“ genannt).

1.2 Die Hundeschule behält sich vor, Termine und Durchführungsorte im Rahmen des dem Kunden Zumutbaren zu ändern.

1.3 Bei manchen Vertragsleistungen kann es vorkommen, dass sich eine Mindestzahl von Teilnehmern angemeldet haben muss, damit die Vertragsleistung stattfindet. Die Mindestteilnehmerzahl wird bei dem jeweiligen Angebot der Vertragsleistung angegeben. Sollte bei einer solchen Vertragsleistung die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, liegt es im Ermessen der Hundeschule, ob die Vertragsleistung stattfindet oder nicht. Findet die Leistung nicht statt, erhält der Kunde spätestens 24 Stunden vor dem Termin der Vertragsleistung eine entsprechende Mitteilung. Bereits separat geleistete Zahlungen des Kunden, ausgenommen sind die Monatsabos, werden von der Hundeschule dann zurückerstattet.

1.4 Die Vertragsleistungen werden als Einzel- oder Gruppenunterrichte angeboten.

  1. Teilnahmevoraussetzungen und Mitwirkungspflichten

2.1 Grundsätzlich kann jeder Hund, unabhängig von der Rasse und dem Alter, an den Vertragsleistungen der Hundeschule teilnehmen. Es gelten jedoch die unter Ziff. 2.2 bis 2.4 behandelten Einschränkungen.

2.2 An Vertragsleistungen können nur Hunde teilnehmen, die über einen altersangemessenen Impfschutz verfügen (gegen Tollwut, Hepatitis, Staupe, Parvovirose und Leptospirose) und zum Zeitpunkt der Teilnahme keine ansteckenden Krankheiten haben.

2.3 Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Haftpflichtversicherung bestehen, die ausdrücklich den Besuch einer Hundeschule einschließt. Kunden, deren Hund bereits andere Hunde oder Menschen durch Bisse verletzt hat, egal wie stark und egal aus welchem Grund, haben die Hundeschule vor Vertragsschluss darüber zu informieren. Die Hundeschule wird dann im jeweiligen Einzelfall entscheiden, ob der Hund an einer Vertragsleistung teilnehmen kann.

2.4 Die Teilnahme läufiger Hündinnen an Vertragsleistungen ist nur nach vorheriger Absprache mit der Hundeschule möglich. Informiert der Kunde die Hundeschule nicht über diesen Punkt, ist eine Kostenrückerstattung für Termine, die aus diesem Grunde nicht wahrgenommen werden können, ausgeschlossen. 

2.5 Der teilnehmende Hundehalter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige bis 16 Jahre dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an den Vertragsleistungen der Hundeschule teilnehmen. Der Erziehungsberechtigte hat den Minderjährigen zu beaufsichtigen. Personen ab 16 Jahren, die an einer Vertragsleistung allein teilnehmen wollen, müssen eine schriftliche Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten vorlegen.

2.6 Eine Teilnahme an den Vertragsleistungen ist auch ohne Hund möglich.

2.7 Wenn für einzelne Vertragsleistungen besondere Zulassungsvoraussetzungen gelten, so muss der Teilnehmer/die Teilnehmerin diese erfüllen. Auf solche besonderen Zulassungsvoraussetzungen wird die Hundeschule den Kunden rechtzeitig hinweisen.

2.8 Nimmt der Kunde gemeinsam mit seinem Hund an einer Vertragsleistung teil, bleibt der Hund in seiner Obhut. Der Kunde behält während dieser Zeit die Führung der Aufsicht über das Tier. Der teilnehmende Kunde ist angehalten, den Anweisungen der Hundetrainer Folge zu leisten.

2.9 Das Filmen und Fotografieren der Hundetrainer/innen oder der Vertragsleistung ist ohne schriftliche Einwilligung der Hundeschule nicht gestattet.

2.10 Der Kunde ist für die Entsorgung des Hundekots verantwortlich (i.d.R. durch aufgeheben, eintüten und entsorgen).

  1. Vertragsschluss und Informationen gem. Art. 246a und 246c EGBGB

3.1 Unsere Leistungsangebote im Internet stellen kein bindendes Angebot im Rechtssinne dar. Der Kunde nimmt entweder über das Formular auf der Homepage oder per Telefon oder Email Kontakt zur Hundeschule auf und teilt auf diesem Wege mit, für welche Vertragsleistung er sich interessiert. Sodann erhält er von der Hundeschule ein entsprechendes Anmeldeformular. Durch das Ausfüllen und Rücksenden des Anmeldeformulars gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot gegenüber der Hundeschule ab.

3.2 Kommt ein Vertrag zwischen der Hundeschule und dem Kunden zustande, speichert die Hundeschule den Vertragstext. Der Kunde erhält zudem eine Buchungsbestätigung/Auftragsbestätigung mit allen relevanten Daten des Vertrages.

3.3 Die wesentlichen Merkmale der Vertragsleistungen sind in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und den ggf. ergänzenden Angaben auf unserer Internetseite dargestellt.

3.4 Verträge mit der Hundeschule können nur in deutscher Sprache abgeschlossen werden.

  1. Kosten

Die Preise für die Vertragsleistungen finden sich auf unserer Homepage unter https://www.urdog.de/preise. Die dort angegebenen Preise sind Endpreise und verstehen sich inklusive der jeweils gültigen deutschen Mehrwertsteuer sowie sonstiger Preisbestandteile.

4.1 Abomodelle

Im Rahmen der monatlichen Abomodelle gelten folgende Mindestleistungen:

  • Monatsabo I: monatliche Teilnahme an einem festen Kurs pro Woche, der Kunde hat Anspruch auf 4 von der Hundeschule angebotene Termine im Monat.
  • Monatsabo II: monatliche Teilnahme an zwei festen Kursen pro Woche, der Kunde hat Anspruch auf 8 von der Hundeschule angebotene Termine im Monat.
  • Monatsabo III: monatliche Teilnahme an drei festen Kursen pro Woche, der Kunde hat Anspruch auf 12 von der Hundeschule angebotene Termine im Monat.
  1. Zahlungsbedingungen

5.1 Die Zahlung erfolgt je nach Art der Vertragsleistung wie folgt:

  • Einzelstunden sind bar oder per EC-Karte am Ende der jeweiligen Stunde zu zahlen.
  • Abomodelle sind bar, per EC-Karte, per Dauerauftrag oder per Lastschrift zu Beginn des jeweiligen Vertragsmonats (bis zum 1. des Monats) zu zahlen.

5.2 Für alle Rechtsgeschäfte mit der Hundeschule gilt:

Die vereinbarte Dienstleistung ist nicht auf andere Teilnehmer oder Dritte übertragbar – dies gilt insbesondere für Zeitkarten und Abonnements.

Kommt dem Kunden terminlich etwas dazwischen, muss er die Teilnahme an der Vertragsleistung mindestens 24 Stunden vor deren Beginn mindestens in Textform absagen (Email, Whatsapp, SMS). Fernbleiben vom vereinbarten Treffpunkt berechtigt nicht zum Nachholen einer Dienstleistung. Der Preis für die Teilnahme ist daher auch dann zu begleichen, wenn der Teilnehmer die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen kann. Das Vorstehende gilt nicht, wenn für den Kunden die Widerrufsfrist noch läuft und er durch die Absage sein Widerrufsrecht ausübt.

Sollte die Hundeschule die Dienstleistung absagen, so wird sie zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt. Einzelne Trainingseinheiten, die aufgrund von extremen Wetterverhältnissen oder aufgrund einer Erkrankung der Trainerin kurzfristig nicht in Person stattfinden können, werden nachgeholt oder als Online-Termin durchgeführt.

Betriebsferien von bis zu sechs Kalenderwochen im Jahr sind im Abo-Preis enthalten. Die Kosten für das laufende Abo werden für den Zeitraum der Urlaubszeit nicht freigestellt. Das Abonnement läuft derweil ohne Unterbrechung weiter.

  1. Kündigung eines Abomodells

6.1 Hat der Kunde ein Abomodell der Hundeschule abgeschlossen, so können beide Vertragsparteien den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Der Angabe eines Kündigungsgrundes bedarf es nicht. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6.2 Die Kündigung ist schriftlich (per Email oder Brief) gegenüber dem Vertragspartner zu erklären. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Kündigung ist der Zeitpunkt des Eingangs bei der anderen Vertragspartei.

  1. Haftung 

7.1 Jede weitere Haftung auf Schadensersatz, insbesondere die Haftung ohne Verschulden, ist ausgeschlossen.

7.2 Ist ein Schaden sowohl auf ein Verschulden der Hundeschule als auch auf ein Verschulden des Kunden zurückzuführen, muss sich der Kunde sein Mitverschulden anrechnen lassen.

7.3 Die Teilnahme an einer Vertragsleistung erfolgt auf eigene Verantwortung und auf eigenes Risiko des Kunden. Der Kunde haftet für alle von seinem Hund verursachten Schäden, es sei denn das Schadensereignis ist nachweislich auf ein Verschulden der Hundeschule zurückzuführen.

7.4 Die Hundeschule haftet nicht für Schäden, die ein Kunde bzw. Teilnehmer und/oder sein teilnehmender Hund durch einen Kunden/Teilnehmer und/oder dessen Hund erleidet.

  1. Sonstiges

8.1 Für Verträge nach diesen AGB gilt deutsches Recht.

8.2 Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser AGB als ungültig erweisen, werden die übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Das gilt nicht, wenn das Festhalten an dem Vertrag eine unzumutbare Härte für eine Partei darstellen würde. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, der Hundeschule UrDog, Inhaberin Kathrin Kerschgens, Alte Landstraße 146, 22339 Hamburg, Mobil: 01712844740, eMail: info@urdog.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

 Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehen Dienstleistungen entspricht.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.

Nichtbestehen des Widerrufsrechts

Wir weisen auch darauf hin, dass ein Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht besteht, bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Die Teilnahme an unseren Vertragsleistungen stellt für den Kunden, welcher Verbraucher ist, in der Regel eine Freizeitbetätigung dar.